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PSOE fordert Kühlung für Palmas Schulen im Stadtrat

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Heiße Klassenräume, hohe Mieten und schlechtere Busverbindungen: Die PSOE will diese Themen ins Septemberplenum des Rathauses von Palma bringen. Die Sozialisten fordern eine rasche Klimatisierung der Schulen und mehr Begrünung für Schulhöfe und ihr Umfeld. Auch Wohnen, Lärm, Sauberkeit und die städtische Busgesellschaft EMT stehen auf ihrer Liste.

El PSIB llevará la vivienda, la saturación y la urgencia de climatizar las escuelas de Palma al Pleno de septiembre
Europa Press

Iago Negueruela, Generalsekretär der sozialistischen Gruppierung und Bürgermeisterkandidat, wirft dem Bürgermeister vor, die Probleme der Menschen zugunsten von Großprojekten zu vernachlässigen. Seine Partei habe monatelang mit Bürgern über die größten Probleme Palmas gesprochen, sagte er.

Mieten begrenzen, Leerstand erfassen

Beim Wohnen fordert die PSOE, Palma zur angespannten Wohnungsmarktzone zu erklären. Damit sollen Mietpreise begrenzt werden können. Zudem verlangt die Partei ein Moratorium für den Verkauf von Wohnungen, die nicht zum Wohnen bestimmt sind, sowie ein Register leer stehender Wohnungen.

Negueruela bezeichnete Palma als teuerste Stadt zum Leben und kritisierte PP und Vox. Als Beispiel nannte er Cala Major in Palma: Dort kosteten zwei Liegen, ein Sonnenschirm und ein Safe bei einer kommunalen Strandkonzession 125 Euro.

Streit um EMT-Fahrpläne und Parkplätze

Der PSOE-Sprecher im Rathaus, Francesc Dalmau, will eine Korrektur der neuen EMT-Fahrpläne erreichen. Die Änderungen zum Schuljahresbeginn hätten den Service nach Darstellung der Sozialisten verschlechtert.

Für die geplanten neuen EMT-Busdepots in Son Rossinyol fordert die Partei außerdem einen Parkplatz. Dieser sei versprochen worden, um den Verlust von 500 Stellplätzen auszugleichen. Auch die Informationstafeln sollen endlich in Betrieb gehen; sie funktionieren laut PSOE seit drei Jahren nicht.

Im Plenum wollen die Sozialisten außerdem Maßnahmen gegen Stadtlärm und für mehr Sauberkeit in mehreren Vierteln fordern. Zusätzlich soll sich das Rathaus für das öffentliche Gesundheitswesen und gegen dessen Privatisierung aussprechen sowie die Absetzung der aktuellen Geschäftsführerin von Son Espases verlangen.

Themen: Wohnen & Immobilien · Gesundheit · Kultur · Politik · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com