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Mallorca: Erst 15 bis 19 von 30 Schutzwohnungen offen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Auf Mallorca sind erst 15 bis 19 von 30 zugesagten Schutzwohnungen für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder in Betrieb. Das steht in einem Antrag von MÉS per Mallorca. Die Partei kündigte am Montag, 5. Oktober 2026, an, im nächsten Plenum des Inselrats mehr Hilfen für Frauen zu fordern.

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Europa Press

Projekt Aurora: 30 Wohnungen zugesagt

Das 2023 vorgestellte Projekt Aurora sah bis zu 30 Wohnungen auf Mallorca vor. Geplant waren Plätze für bis zu 101 Frauen und Kinder. Drei Jahre nach der Ankündigung sind laut dem Antrag jedoch erst 15 bis 19 Wohnungen in Betrieb. MÉS fordert, die Zusage vollständig einzulösen.

Mehr Hilfe in den Gemeinden

MÉS will psychologische Betreuung und spezialisierte Rechtsberatung in mehr Gemeinden anbieten, vor allem in der Part Forana. Auch für Frauen, die von Obdachlosigkeit oder aktivem Drogenkonsum betroffen sind, schlägt die Partei zwei eigene Hilfsangebote vor. Diese sollen mit Sozial-, Gesundheits-, Wohnungs- und Suchthilfen zusammenarbeiten.

Der Bedarf zeigt sich nach Angaben der Partei auch bei den bestehenden Diensten: Die Informationsstelle für Frauen verzeichnete in den ersten neun Monaten 2026 insgesamt 847 Beratungen, darunter 780 neue Fälle. Sie vermittelte 247-mal an den psychologischen Betreuungsdienst weiter. Zudem soll der Inselrat die Gemeinden bei der Koordination gegen Gewalt an Frauen stärker fachlich unterstützen.

Themen: Soziales · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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