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Nach Zwangsräumung: Armengol plant Schweigeminute

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Im spanischen Kongress in Madrid soll am Freitag, 16. Oktober, eine Schweigeminute an Maricarmen Abascal erinnern. Die 87-Jährige war zwei Wochen zuvor aus ihrer Mietwohnung zwangsgeräumt worden; inzwischen ist sie gestorben. Kongresspräsidentin Francina Armengol will das Gedenken zu Beginn einer Sitzung der Diputación Permanente vorschlagen. Dieses Gremium vertritt das Plenum zwischen den Legislaturperioden.

Archivo - La presidenta del Congreso de los Diputados, Francina Armengol (2i), al inicio de la reunión de la Diputación Permanente
Europa Press

Abascals Zwangsräumung wurde zum Symbol für den Kampf um menschenwürdiges Wohnen. Ob Abgeordnete der Volkspartei PP und von Vox bei der Schweigeminute mitmachen, ist offen: Vertreter beider Parteien lehnten am Donnerstag in der Regionalversammlung von Madrid eine Ehrung für Abascal ab.

In derselben Sitzung will Armengol auch zu einer Schweigeminute für die Opfer von Gewalt gegen Frauen aufrufen. Die Abgeordneten sollen zudem über zwei Gesetzesdekrete der Regierung abstimmen.

Themen: Wohnen & Immobilien · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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