Nach Flut in Sant Llorenç: Streit um Selbstschutz
Im Parlament ist am Dienstag ein Streit über den Selbstschutz nach der Flut in Sant Llorenç entbrannt. Antònia Estarellas wirft der früheren Regierung vor, nach der Flut nichts für die Autoprotektion, also den Selbstschutz, getan zu haben. Zugleich verteidigt die Ministerin die Maßnahmen der aktuellen Regierung für Extremwetter.
Streit über Klima und Energie
Estarellas verwies im Parlament auch auf Maßnahmen gegen den Klimawandel. Als Beispiel nannte sie den Anstieg der Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen von 10.000 auf 30.000.
Der PSIB-Abgeordnete Marc Pons sieht dagegen Rückschritte beim Klimaschutz. Er kritisierte unter anderem den Abbau des einzigen Windparks der Balearen, die aufgehobene Verkaufsbeschränkung für Dieselautos und Ausnahmen für Mietwagen beim Elektrifizierungsplan.
Kritik an Bauen und Tourismus
Pons warf der Regierung außerdem vor, Bauten in Überschwemmungs- und Waldbrand-Risikogebieten legalisiert zu haben. Auch neue Siedlungsentwicklungen ohne ausreichendes Wasserangebot kritisierte er.
Im Tourismus bemängelte der Sozialist, dass Hotels ihre Heizkessel mit Diesel und Heizöl noch drei Jahre behalten dürften. Zum Schluss sagte Pons, ohne starke Bürgerproteste gäbe es inzwischen Makrofarmen mit 800.000 Hühnern.
Themen: Brände · Landwirtschaft · Tourismus · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com