Balearen außen vor: PSOE und Frente Amplio ohne Senatspakt
Auf den Balearen gilt das Senatsbündnis von PSOE und Frente Amplio nicht. Bis Montag um Mitternacht müssen Parteien und Bündnisse ihre Listen für die spanische Parlamentswahl am 29. November bei den Wahlausschüssen der Provinzen einreichen. Am Mittwoch, dem 28. Oktober, erscheinen die Kandidaturen im spanischen Staatsblatt – endgültig sind sie dann noch nicht.
PSOE und Frente Amplio bilden für den Senat in den meisten Wahlkreisen ein Bündnis. Neben den Balearen sind auch Katalonien und die Kanaren ausgenommen. Für den Kongress führt Frente Amplio eine eigene Koalition an; eine Einigung mit Podemos gelang nur auf den Kanaren und in der Region Valencia.
Wahlausschüsse prüfen die Listen
Nach Ablauf der Frist haben die Wahlausschüsse zwei Tage Zeit, um Unregelmäßigkeiten mitzuteilen. Die Parteien können beanstandete Listen binnen 48 Stunden nach der Mitteilung korrigieren. Bis zum 2. November sollen die Ausschüsse die Kandidaturen bestätigen; am folgenden Tag erscheinen sie erneut im Staatsblatt.
Neue Vorgabe für die Kandidaturen
Bei einer spanischen Parlamentswahl müssen die Kongresslisten erstmals Frauen und Männer abwechselnd aufführen. Bisher verlangte das Wahlrecht einen Anteil von mindestens 40 Prozent für jedes Geschlecht. Auch für den Senat gilt die neue Vorgabe, wenn Kandidaturen zu Listen zusammengefasst werden. Dort kommt bei dieser Wahl zudem ein Sitz hinzu: Formentera erhält einen eigenen Senator.
Themen: Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com