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Palma: 100 Fachleute schulen sich gegen sexuelle Ausbeutung

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

100 Fachleute haben sich am Mittwoch in Palma zur Erkennung sexueller Ausbeutung und von Menschenhandel fortgebildet. Die Veranstaltung des Balearischen Fraueninstituts IBDona fand am Internationalen Tag gegen sexuelle Ausbeutung und Menschenhandel statt, der am 23. September begangen wird.

Sandra Fernández, die zuständige Regionalministerin der Conselleria für Familien, Soziales und Pflege, eröffnete die Fortbildung. Ziel sei es, dass Frauen, die Ausbeutung oder Menschenhandel erlebten, bei jeder Anlaufstelle auf vorbereitete Fachkräfte träfen. Diese sollten erkennen, was geschieht, begleiten und wissen, wie sie handeln können.

Vier Vorträge und eine Gesprächsrunde

Die Teilnehmenden beschäftigten sich in vier Vorträgen und einer Gesprächsrunde mit Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung und Prostitution. Dabei ging es um die Folgen für Betroffene sowie um Strategien zur Erkennung, Intervention und Unterstützung aus Menschenrechts- und Geschlechterperspektive.

Auch Instrumente für eine umfassende Begleitung von Frauen standen auf dem Programm. Fachleute sprachen zudem über das sexuelle Gewerbe als strukturelles Problem von Gewalt gegen Frauen, über Traumata und psychische Folgen sowie über Prostitution von Frauen in Palma und rechtliche Fragen rund um Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung.

Einrichtungen berichten aus der Praxis

An der abschließenden Gesprächsrunde beteiligten sich Vertreter von Cruz Roja, Médicos del Mundo, Casal Petit-Germanes Oblates, dem Hospital de Manacor und dem Consell de Menorca. Cati Salom, Direktorin des IBDona, schloss die Veranstaltung ab.

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Themen: Demonstrationen · Soziales · Gesundheit · Verkehr · Politik · Palma · Manacor

Quelle: Europa Press / Mallorca.com