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SMS-Betrug in Palma: 3.000 Euro nach Anruf weg

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Ein Mann aus Palma auf Mallorca überweist 3.000 Euro, weil er angeblich unbefugte Banküberweisungen stoppen muss. Das Geld lässt sich nach der Sofortüberweisung nicht zurückholen. Am Mittwoch, 30. September, schildert die Guardia Civil, wie der SMS-Betrug ablief.

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Europa Press

Zwei SMS und ein falscher Bankmitarbeiter

Der Mann erhielt zwei SMS, die scheinbar von seiner Bank stammten. Sie warnten vor unbefugten Überweisungen und nannten eine Telefonnummer für Rückfragen. Diese Betrugsmasche per SMS heißt Smishing.

Als der Mann anrief, gab sich sein Gesprächspartner als Bankmitarbeiter aus. Er bestätigte die erfundenen Überweisungen und forderte den Mann auf, zur Stornierung selbst Geld zu überweisen – mit einem bestimmten Code im Verwendungszweck. Nach der Zahlung meldete eine weitere Nachricht, die Überweisung sei storniert; zugleich warnte sie vor neuen verdächtigen Vorgängen. Erst ein direkter Anruf bei seiner Bank brachte Klarheit: Es war Betrug.

Spur führt nach Cádiz

Nach der Anzeige des Mannes untersuchte die CiberComandancia der Guardia Civil die Nachrichten und den Weg des Geldes. Die Ermittler identifizierten einen mutmaßlichen Täter in Cádiz. Dort wurde er der zuständigen Justiz übergeben.

Die Guardia Civil rät, SMS mit angeblichen Bankwarnungen zu misstrauen und keine enthaltenen Links anzuklicken. Bei Verdacht auf eine unbefugte Nutzung sollten Betroffene ihre Karten oder Zahlungsmittel sperren und den Vorfall umgehend anzeigen.

Themen: Polizei · Politik · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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