Sóller: PSIB greift PP wegen Tourismus und Wohnraum an
Staus auf den Zufahrtsstraßen, knapper Wohnraum und weniger traditionelle Geschäfte: So beschreibt die sozialistische Partei PSIB die Lage in Sóller auf Mallorca. Bei einem Treffen mit Parteimitgliedern und Unterstützern am Freitag, 2. Oktober, griff Amanda Fernández die Stadtregierung der konservativen Volkspartei PP an. Die Kandidatin für den Vorsitz des Inselrats von Mallorca warf ihr „völlige Unfähigkeit“ vor, Probleme wie Tourismusdruck und Wohnungsmangel zu lösen.
Tausende touristische Plätze in Sóller
Fernández verwies auf Tausende touristische Plätze bei rund 13.000 Einwohnern. Der Tourismusdruck zeige sich auch in vollen Straßen, Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche und dem Rückgang traditioneller Geschäfte. Aus ihrer Sicht hat die Stadtregierung darauf bislang keine klaren Antworten gefunden.
Sozialisten wollen Alternative zum PP sein
Fernández forderte mehr Transparenz im Rathaus. Dabei verwies sie auf gerichtliche Ermittlungen, die den Bürgermeister sowie jetzige oder frühere Mitglieder der Stadtregierung betreffen.
Als Alternative zum PP setzt sie auf Gespräche mit Vereinen, Geschäftsleuten, jungen Menschen, Familien und Älteren. Der sozialistische Sprecher in Sóller, Jaume Mateu, sagte, dem Ort gehe es nach fast acht Jahren unter PP-Regierungen deutlich schlechter. Auch er nannte Wohnraum, Tourismusdruck und Staus als Probleme.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com