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Palma fordert fünf Jahre Wohnsitz für 831 Wohnungen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Wer eine der 831 geplanten Wohnungen in Son Busquets in Palma auf Mallorca bekommen will, soll mindestens fünf Jahre auf den Balearen gelebt haben. Das Rathaus will diese Bedingung von Casa 47 ausdrücklich in den Vergaberegeln verlangen. Am Mittwoch informierte der für Stadtplanung und Wohnen zuständige Stadtrat Óscar Fidalgo Nachbarschaftsvereine über den Stand des Sonderplans.

Cort exigirá a Casa 47 un mínimo de cinco años de residencia en Baleares para acceder a las viviendas de Son Busquets
Europa Press

Die fünf Jahre müssen bei öffentlichen Wohnungsbauprojekten unmittelbar vor Beginn des Vergabeverfahrens liegen. Vorrang haben Menschen, die den Wohnsitz in der Gemeinde nachweisen können, in der die Wohnung liegt – im Fall von Son Busquets also in Palma.

Palma verlangt Details zu Mieten und Baufristen

Die Stadt will von Casa 47 zudem genauer wissen, welche Art von Wohnungen entstehen soll. Die angekündigten 831 bezahlbaren Wohnungen müssten mit einer konkreten rechtlichen Regelung und Bedingungen für ihre Umsetzung verbunden sein.

Palma fordert unter anderem Angaben dazu, wie viele Wohnungen vermietet werden sollen, welche Modelle des geförderten Wohnens vorgesehen sind und welche verbindlichen Zusagen und Fristen für den Bau gelten.

Mehr Platz für Schule und Gesundheit

Son Busquets umfasst rund 110.000 Quadratmeter und liegt seit mehr als 25 Jahren brach. Neben den Wohnungen sind Einrichtungen, Freiflächen und Grünzonen geplant.

Fachberichte halten die zunächst für Bildung und Gesundheit reservierte Fläche jedoch für zu klein. Palma schlägt deshalb vor, den Raum für Wohnnutzung mit sozialen Einrichtungen zu überprüfen und stattdessen für Schulen und Gesundheitsangebote zu verwenden. Auch die Zahl der Parkplätze soll neu geprüft werden. Denkbar sind laut den Berichten Tiefgaragen oder Stellplätze in den Gebäuden, damit Bäume erhalten bleiben und öffentlicher Raum entstehen kann.

Themen: Gerichtsprozesse · Wohnen & Immobilien · Politik · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com