Son Espases: Ministerin hält an Klinikchefin fest
Im Parlament von Palma stellt sich Gesundheitsministerin Manuela García hinter Cristina Granados, die Geschäftsführerin des Krankenhauses Son Espases. Am Dienstag weist García die Forderung der Sozialisten nach einer Entlassung zurück. Granados werde durch ihre Arbeit gestützt, sagt die Ministerin.
Die sozialistische Abgeordnete Amanda Fernández bezeichnet das Arbeitsklima im Referenzkrankenhaus dagegen als „unhaltbar und verantwortungslos“. Darunter litten Beschäftigte und Patienten, so Fernández. Sie spricht von einem „demontierten“ Dienst und verweist auf den fortlaufenden Weggang hochrangiger Führungskräfte.
Streit um Abgänge im Krankenhaus
Nach Angaben der PSIB haben Son Espases unter Granados binnen eines halben Jahres ein Dutzend leitende Kräfte verlassen. Fernández berichtet zudem von Demütigungen und schlechter Behandlung. Besonders hebt sie den jüngsten Abgang der Pflegedirektorin hervor.
García widerspricht dieser Darstellung. Die Pflegedirektorin habe das Krankenhaus aus ausschließlich persönlichen Gründen verlassen, sagt die Gesundheitsministerin.
García verweist auf neue Angebote und Investitionen
Als Beleg für die Arbeit von Granados nennt García einen Allergologie-Dienst und eine angemessen ausgestattete Schlaganfall-Einheit mit Betten. Zuvor hätten Schlaganfallpatienten Intensivstationen und Aufwachräume blockiert; nun würden sie besser versorgt.
Außerdem gebe es nun pädiatrische Palliativversorgung an 365 Tagen und rund um die Uhr. Mehr als 20 Millionen Euro seien in den OP-Bereich investiert worden. All das sei unter der jetzigen Führung geschehen, betont García.
Themen: Gesundheit · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com