Palma: Son Reus laut Stadt ohne Strafverfahren
Für das Tierheim Son Reus in Palma soll es nach mehreren Kontrollen in den vergangenen sieben Monaten kein Strafverfahren geben. Das Rathaus teilte am 25. September mit, die Prüfungen verschiedener Behörden seien günstig ausgefallen. Damit weist die Stadt Vorwürfe der Gewerkschaft UGT über angebliche schlechte Praktiken beim Umgang mit Tierkadavern zurück.
Kontrollen von März bis August
Nach Angaben des Rathauses prüfte der Dienst Pactrona der Guardia Civil die Anlage am 19. und 31. März. Die Generaldirektion für Abfall und Kreislaufwirtschaft des Ministeriums für Unternehmen, Selbstständige und Energie kontrollierte Son Reus am 8. April.
Auch die Provinzielle Arbeits- und Sozialversicherungsinspektion der Balearen war laut Stadt vor Ort: am 18. Juni und am 20. August. Keine dieser Prüfungen habe zur Eröffnung eines Sanktionsverfahrens geführt, erklärte Palma.
Stadt verweist auf Kühlung und Wasserproben
Son Reus verfüge für die Lagerung und das Einfrieren von Tierkadavern über zwei Kühlgeräte, eine Kühlkammer und eine Gefrierkammer, jeweils mit Messgeräten. Diese Ausstattung sei erst vor Kurzem angeschafft worden und entspreche den technischen und betrieblichen Anforderungen, so das Rathaus.
Zugleich erklärte Palma, das städtische Labor, der Wasserversorger Emaya und externe Firmen kontrollierten die Wasserqualität für die untergebrachten Tiere. Dazu gehöre auch, den Chlorgehalt auf einem gesunden und nicht giftigen Niveau zu halten. Die von UGT verbreiteten Fotos zeigten nach Darstellung der Stadt keine Verfahren, die in Son Reus angewandt würden.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com