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Balearen: 149 Stellen bei Sozialversicherung frei

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Im wichtigsten Servicezentrum der Sozialversicherung auf den Balearen in Palma arbeiten nur noch 11 Beschäftigte auf 40 vorgesehenen Stellen. Nach dem jüngsten Versetzungsverfahren sind beim Nationalen Institut für Soziale Sicherheit (INSS) insgesamt 149 Stellen unbesetzt, warnt die Gewerkschaft CSIF am 28. Oktober 2026. Nach ihren Angaben verlassen 32 Beamte die Inseln für Stellen auf dem spanischen Festland.

Archivo - Trabajadora en una oficina, en una foto de archivo.
Europa Press

Büros auf Mallorca verlieren Personal

Die Provinzdirektion in Palma verliert laut CSIF zwölf Beschäftigte. Im Servicezentrum Caiss 1 in Palma fallen zehn Verwaltungsmitarbeiter weg. Die Gewerkschaft warnt deshalb vor einem drohenden Zusammenbruch der Dienstleistungen.

Auch die Büros in Calvià und Llucmajor auf Mallorca könnten nach Angaben von CSIF Aufgaben abgeben, damit der Service in Palma weiterläuft. Eine Entscheidung darüber nennt die Gewerkschaft nicht.

Drei Inselbüros ohne eigenes Personal

In den Büros des Sozialinstituts der Marine in Eivissa, Alcódia und Maó sind nach dem Versetzungsverfahren laut CSIF alle Stellen frei. Damit fehlt dort eigenes Personal für den regulären Service für Beschäftigte und Rentner der Fischerei und Seefahrt.

CSIF führt den Personalmangel auf niedrige Gehälter und hohe Lebenshaltungskosten auf den Balearen zurück. Die Gewerkschaft fordert einen höheren Inselzuschlag und die schnelle Einrichtung von Listen für befristetes Personal, um die freien Stellen zu besetzen.

Themen: Arbeitsmarkt · Gemeinde & Stadtleben · Palma · Calvià · Llucmajor

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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