79 Verbände fordern mehr Sozialwohnungen für Junge
Mehr Sozialwohnungen, Mietbeihilfen und Geld für den Start in ein eigenständiges Leben: Das fordert ein Netzwerk aus 79 Verbänden für junge Menschen. Die Red de Entidades por la Emancipación Juvenil (FEPA) wandte sich vor der Wahl am 29. November an die wichtigsten antretenden Parteien. Das geht aus einer Meldung vom 3. November aus Madrid hervor.
Wohnung als Voraussetzung
FEPA verlangt mehr öffentliche und soziale Wohnungen sowie stärkere Hilfen bei der Miete. Für junge Menschen, die das staatliche Schutzsystem verlassen, soll es außerdem Wohnmöglichkeiten geben. Das Netzwerk fordert, Benachteiligung bei der Wohnungssuche zu bekämpfen – besonders bei jungen Menschen mit Migrationserfahrung und solchen, die früher vom Schutzsystem betreut wurden.
Ohne Zugang zu einer Wohnung könne keine Strategie für ein eigenständiges Leben junger Menschen wirksam sein, argumentiert FEPA. Der Verband schlägt zudem eine staatliche Geldleistung für diesen Schritt vor.
Hilfe soll nicht mit 18 enden
Junge Menschen, die im Schutzsystem betreut wurden, sollen auch über das 18. Lebensjahr hinaus Unterstützung erhalten. FEPA fordert zudem einen gemeinsamen Plan von Staat, autonomen Gemeinschaften und Kommunen sowie gleiche Chancen in Bildung, Arbeit und Gesundheit. Auch allein eingereiste junge Menschen sollen weiter Schutz und Unterstützung bekommen. Bei der Gestaltung der Maßnahmen will das Netzwerk junge Menschen dauerhaft einbeziehen.
Themen: Wohnen & Immobilien · Soziales
Quelle: Europa Press / Mallorca.com