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Spanien auf Platz drei: Tourismus-Infrastruktur legt zu

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Spanien liegt im weltweiten Tourismusvergleich auf Platz drei – hinter Japan und den Vereinigten Staaten. Im Tourismus-Entwicklungsindex 2026 erreicht das Land 5,22 von 7 Punkten. Das meldet Europa Press am 9. Oktober 2026 unter Berufung auf den Index des Weltwirtschaftsforums und der Zurich Insurance Group.

Archivo - FILED - 23 January 2020, Switzerland, Davos: The World Economic Forum logo is displayed on a board during a plenary session. Photo: Ciaran McCrickard/World Economic Forum/dpa -
Europa Press

Bessere Bewertungen für Infrastruktur und Flüge

Bei touristischen Dienstleistungen und Infrastruktur verbessert sich Spaniens Bewertung gegenüber der vorherigen Ausgabe um 15,9 Prozent. Im Luftverkehr legt sie um 5,9 Prozent zu, bei der Nachhaltigkeit der touristischen Nachfrage um 5,1 Prozent. Unter den europäischen Ländern steht Spanien im Gesamtindex vor Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich.

Der Index untersucht die Bedingungen für die Entwicklung des Tourismus. Er zählt weder Besucher noch Tourismuseinnahmen. Dafür wertet er 110 Volkswirtschaften anhand von 102 Indikatoren aus.

Mehr Tourismus bringt neue Belastungen

Weltweit erreichten die internationalen Touristenankünfte 2025 mit 1.500 Millionen einen Rekord. Der Bericht warnt zugleich vor wachsendem Druck auf Infrastruktur, Wohnraum, öffentliche Dienste und lokale Ressourcen. Für stark nachgefragte Reiseziele wie Spanien komme es deshalb nicht nur darauf an, Gäste anzuziehen, sondern auch darauf, wann und wo sich der Tourismus konzentriert.

Hinzu kommen steigende Kosten: Weltweit sank die preisliche Wettbewerbsfähigkeit zwischen 2024 und 2026 um 3,1 Prozent. Bis 2035 könnte der Branche laut Bericht eine Lücke von 43 Millionen Arbeitskräften entstehen. Der Bericht empfiehlt unter anderem, die Nachfrage besser über Herkunftsmärkte und Reisezeiten zu verteilen und in die Fähigkeiten der Beschäftigten zu investieren.

Themen: Tourismus · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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