Spanien will Urlauber in weniger bekannte Regionen locken
Weniger bekannte Regionen Spaniens sollen mehr internationale Urlauber anziehen. Die spanische Tourismusagentur Turespaña stellte dafür am Donnerstag, 22. Oktober 2026, bei ihrer Tagung in Zaragoza in Spanien einen Plan für die Jahre 2026 bis 2028 vor. Er soll den Tourismus auf mehr Gebiete verteilen und seinen Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft steigern, während die Umweltbelastung sinkt.
Mehr Werbung außerhalb der Hochsaison
Auf Regionen abseits der wichtigsten Urlaubsziele entfielen 2025 nur 12,7 Prozent der internationalen Ankünfte. Dabei lebt dort fast ein Drittel der Bevölkerung Spaniens. Turespaña will diese Regionen stärker im Ausland bewerben und Reisen außerhalb der Hochsaison fördern.
Auch etablierte Reiseziele sind Teil des Plans: Ihr Angebot soll besser werden. Zudem setzt Turespaña auf Luxusreisen, Gastronomie sowie Kongresse und Tagungen.
Künstliche Intelligenz und 102 Gebäude
Künstliche Intelligenz soll Spaniens Reiseziele in digitalen Werkzeugen sichtbarer machen, mit denen Urlauber ihre Reisen suchen und planen. Fünf Ziele und neun Programme bilden den Rahmen des Plans. Konkrete Maßnahmen, Budgets und Kennzahlen sollen jährlich festgelegt werden. Unternehmen und Fachleute der Tourismusbranche sollen daran mitwirken.
Erstmals gehört auch der Erhalt des Turespaña-Gebäudebestands dazu. Er umfasst 102 Gebäude, darunter 100 Paradores sowie die Kongresspaläste in Madrid und Torremolinos.
Themen: Tourismus
Quelle: Europa Press / Mallorca.com