mallorca-news

Spanien-Wahl: 929 Listen, fast 15 Prozent weniger

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Für die Parlamentswahl am 29. November haben Parteien und Bündnisse in Spanien 929 Kandidatenlisten eingereicht – fast 15 Prozent weniger als 2023. Das spanische Amtsblatt veröffentlichte die Zahlen am Mittwoch, 28. Oktober. Die Listen sind noch nicht endgültig zugelassen.

Archivo - Papeletas electorales de las elecciones de julio de 2023
Europa Press

Vor allem im Senat fehlen Listen

556 Listen entfallen auf den Kongress, 373 auf den Senat. Gegenüber der Wahl 2023 sind das insgesamt 161 Listen weniger. Für den Kongress gingen sechs Listen mehr ein, für den Senat dagegen 167 weniger.

Ein Grund für den Rückgang im Senat ist das Bündnis von PSOE und Frente Amplio: In den meisten Wahlkreisen treten sie gemeinsam unter dem Namen „Senado de Progreso“ an. Zudem kandidieren PP und Vox in einigen Provinzen nicht. Im Senat wird diesmal ein Sitz mehr vergeben als 2023. Nach einer Verfassungsänderung erhält die Insel Formentera einen eigenen Senator.

Wahlbehörden prüfen die Listen

Die Wahlbehörden kontrollieren nun, ob die Kandidaturen die Voraussetzungen erfüllen. Parteien können beanstandete Fehler innerhalb von 48 Stunden nach der Mitteilung beheben. Bis zum kommenden Montag sollen die Behörden die endgültigen Kandidaturen bekannt geben.

Erstmals müssen Frauen und Männer auf den Listen für Kongress und Senat abwechselnd stehen. Bei Parteien ohne Mandat in den beiden Kammern prüfen die Behörden außerdem die nötigen Unterstützungsunterschriften. Bei der Wahl 2023 scheiterten 66 Kandidaturen außerparlamentarischer Parteien an Fehlern oder fehlenden Voraussetzungen, vor allem aber an zu wenigen Unterschriften.

Themen: Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Website zu ermöglichen. Mehr erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung