Palma: 100.000 Euro sollen am Partner vorbeifließen
Rund 100.000 Euro für Arbeiten an einem Sportzentrum in Palma sollen auf ein Konto außerhalb der eigenen Firma fließen – ohne Wissen eines dritten Geschäftspartners. Die Staatsanwaltschaft der Balearen wirft das zwei Männern vor und fordert für beide jeweils zwei Jahre Haft. Am Donnerstag, 29. Oktober 2026, befasst sich die Zweite Kammer des Provinzgerichts um 09.30 Uhr in einer Vorverhandlung mit dem Fall.
Die Arbeiten am Sportzentrum gehen auf das Jahr 2020 zurück. Nach ihrem Abschluss standen laut Anklageschrift noch rund 159.000 Euro zur Zahlung aus. Mit der Gesellschaft des Sportzentrums wurde ein Zahlungsplan vereinbart, der im September 2022 greifen sollte. Bis dahin gingen jedoch nur zwei Zahlungen über 27.700 und 22.000 Euro ein. Rund 100.000 Euro blieben offen.
Für diesen Restbetrag sollen die beiden Angeklagten mit der Gesellschaft eine Zahlung auf ein Konto vereinbart haben, das nicht zu ihrer Firma gehört. Der dritte Geschäftspartner wusste laut Staatsanwaltschaft nichts davon. Neben den Haftstrafen fordert sie die Zahlung der ausstehenden rund 100.000 Euro.
Themen: Gerichtsprozesse · Palma
Quelle: Europa Press / Mallorca.com