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Spediteure fordern 40 Cent Sprithilfe bis Jahresende

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Spediteure und Logistikverbände fordern in Madrid 40 Cent Sprithilfe je Liter statt bislang 20 Cent. Am Freitag, 25. September, baten sie Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo, die Vergünstigungen für Kraftstoff bis zum Jahresende zu verlängern. Die Branche verweist auf die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts im Nahen Osten für die Logistik.

Reunión de las patronales de transportistas y de distribución con el ministro de Economía, Comercio y Empresa, Carlos Cuerpo
Europa Press

UNO Logística, der Arbeitgeberverband der Logistikbranche, traf sich gemeinsam mit weiteren Verbänden wie dem Spanischen Verband für Gütertransport (CETM) mit Cuerpo und Handelsstaatssekretärin Amparo López. Die Unternehmen verlangten nach eigenen Angaben Planungssicherheit für Kosten, Investitionen und Arbeitsplätze.

Auch Transporter sollen die Hilfe erhalten

Die 40 Cent je Liter sollen nach dem Wunsch von UNO auch für Transporter bis 3.500 Kilo gelten. Diese Fahrzeuge fallen derzeit nicht unter die Förderung für Berufsdiesel und profitieren deshalb bislang nicht von der Hilfe.

UNO begründet die Forderung mit den vielen gefahrenen Kilometern dieser Fahrzeuge. Sie seien für den Stadtverkehr, die letzte Meile und die Versorgung wichtig und trügen die steigenden Kraftstoffpreise unmittelbar. Alternativ fordert der Verband 500 Euro Hilfe pro Transporter.

Weniger Sozialabgaben gefordert

Auch die CETM verlangt, die Kraftstoffvergünstigungen bis zum 31. Dezember fortzuführen. Zusätzlich fordert der Verband, die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung um 50 Prozent zu senken.

Themen: Politik · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com