Spritpreise: Minister warnt vor Aus wichtiger Branchen
Steigende Spritpreise dürfen nach Ansicht von Verkehrsminister Óscar Puente weder auf die Bürger durchschlagen noch wichtige Transportbranchen zerstören. Am Montag, 21. September 2026, forderte er deshalb in Dublin in Irland flexiblere Regeln der Europäischen Union. Anlass war das informelle Treffen der EU-Verkehrsminister.
Flexible Regeln gegen teuren Kraftstoff
Im Mittelpunkt des Treffens stand der Straßenverkehr. Die Minister sprachen über die Folgen der Ölkrise für den Transport und über steigende Kraftstoffpreise.
Puente führte den Preisanstieg auf die Entscheidung zurück, einen Krieg im Nahen Osten zu beginnen. Europa müsse schnell reagieren und agilere Rahmenbedingungen schaffen, sagte er. So solle verhindert werden, dass die höheren Preise bei den Bürgern ankommen und wichtige Bereiche des Transports verloren gehen.
Daten für autonome Fahrzeuge
Ein weiteres Thema in Dublin war die Verkehrssicherheit sowie das automatisierte und vernetzte Fahren. Puente verlangte, dass der geplante europäische Mobilitätsdatenraum die Abstimmung zwischen Regionen berücksichtigt.
Fahrzeuge, Infrastruktur und Behörden müssten Informationen effizient und zuverlässig austauschen können. Der Minister verwies zudem auf neue Vorgaben der Vereinten Nationen für Hersteller autonomer Fahrzeuge. Die EU-Staaten verfolgen weiterhin das gemeinsame Ziel, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken.
Mehr zum Thema: Verkehrslage auf Mallorca
Quelle: Europa Press / Mallorca.com