Spritpreise auf den Balearen: Regierung prüft weitere Hilfen
Hohe Spritpreise bereiten Unternehmen auf den Balearen Sorgen um ihre Kosten und Verkaufszahlen. Am Freitag, 16. Oktober 2026, sagte Regierungssprecher Antoni Costa in Palma auf Mallorca, die Balearenregierung prüfe zusätzliche Hilfen. Sie sollen die bereits beschlossene Entlastung bei Benzin und Diesel durch die spanische Regierung ergänzen.
Costa hatte in dieser Woche vier Gespräche mit Wirtschafts- und Sozialvertretern sowie Unternehmen geführt. Einige hielten die bisherigen Hilfen für unzureichend, sagte er. Wie die Balearenregierung ihre Unterstützung gestalten könnte, ist noch offen. Auch das Dekretgesetz der spanischen Regierung muss der Ständige Ausschuss des Abgeordnetenhauses noch bestätigen.
Nach Angaben Costas zeigt eine Analyse der balearischen Wirtschaftsbehörde, dass die Folgen der Krise durch den Krieg im Nahen Osten nach einer Erholung im Sommer wieder stärker zu spüren sind. Die Inflation lag im September bei 5,1 Prozent. Costa nannte die Lage „ernst“ und kündigte an, die Regierung werde die Sorgen der betroffenen Branchen nicht ignorieren.
Themen: Wirtschaft
Quelle: Europa Press / Mallorca.com