STEI fordert Korrektur bei Verträgen für TEI und ATE
Der STEI hat am Donnerstag in Palma eine Korrektur des Vertragsmodells für Technische Fachkräfte für frühkindliche Bildung (TEI) und Technische Bildungsassistenzen (ATE) verlangt. Die Bildungs- und Universitätsbehörde solle zudem den Personalbedarf an den Bildungszentren planen.
Nach Angaben der Gewerkschaft werden TEI und ATE mit Neunmonatsverträgen wegen produktionsbedingter Umstände eingestellt. Diese Verträge deckten nicht das gesamte Schuljahr ab und führten bei Arbeitsplätzen mit dauerhaftem Bedarf zu Unsicherheit und Arbeitslosigkeit.
Nur zehn statt 49 vorgesehener TEI-Stellen
Für Ende Juli sei nach Problemen bei der Stellenbesetzung im vergangenen Schuljahr eine Ausschreibung von 49 TEI-Stellen vorgesehen gewesen, erklärte der STEI. Tatsächlich seien nur zehn Stellen aufgenommen worden, alle mit Neunmonatsverträgen.
Die Gewerkschaft kritisierte, dass die Verträge am 1. September beginnen und am 30. Mai enden. Dadurch blieben Kinder im Juni ohne ihre Erzieherin. Der STEI fordert, die demnächst vergebenen Stellen als dreijährige Vakanzen auszuschreiben.
Themen: Arbeitsmarkt
Quelle: Europa Press / Mallorca.com