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Madrid: Hunderte fordern mehr Personal für Steuerbehörde

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Vor dem Finanzministerium in Madrid protestieren am Mittwoch, dem 30. September, Hunderte Delegierte der spanischen Steuerbehörde. Sie fordern mehr Personal, bessere Arbeitsbedingungen und die Umsetzung bestehender Vereinbarungen. Die Gewerkschaft Central Sindical Independiente y de Funcionarios (CSIF) hat die Delegierten aus ganz Spanien zu der Kundgebung aufgerufen.

Archivo - Imagen de la concentración de trabajadores de la Agencia Tributaria en Sevilla el pasado mes de mayo.
Europa Press

Der Protest ist Teil einer Reihe von Aktionen, die laut CSIF am 6. Mai begann. Am 8. Juni legten Beschäftigte in allen Dienststellen für eine Stunde die Arbeit nieder. Die Gewerkschaft wirft der Steuerbehörde Agencia Estatal de la Administración Tributaria (AEAT) vor, Verhandlungen über Arbeitsbedingungen zu blockieren.

CSIF verweist auf eine Vereinbarung aus dem Jahr 2024: Darin habe die AEAT zugesagt, die berufliche Laufbahn aller Beschäftigten zu überprüfen. Diese Laufbahn sei seit 2019 blockiert, sagt die Gewerkschaft. Damit gingen Einkommensverluste einher. Die Vereinbarung betreffe auch Telearbeit, mehr Schutz für Beschäftigte der Zollüberwachung und die Einführung einer Verwaltungslaufbahn.

Die Belegschaft sei wegen Personalmangels am Limit, kritisiert CSIF. Sollte die AEAT die Verhandlungen nicht aufnehmen und offene Vereinbarungen nicht umsetzen, will die Gewerkschaft in den kommenden Monaten weitere Proteste in ganz Spanien organisieren.

Themen: Arbeitsmarkt · Politik · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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