mallorca-news

Menorca: Über 447.000 Euro für Hilfe bei Sucht

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Auf Menorca sollen Menschen mit Suchtproblemen Hilfe bei der Behandlung und auf dem Weg zurück in den Alltag erhalten. Am Freitag, 30. Oktober, genehmigte die balearische Regierung eine Vereinbarung zwischen ihrem Gesundheitsressort und dem Inselrat von Menorca. Über 447.000 Euro sollen die vereinbarten Programme vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2029 teilweise finanzieren.

Archivo - Drogas, en una foto de archivo.
Europa Press

Methadon und frühe Hilfe

Die Vereinbarung sieht vor, Methadon für die Nutzer der Suchthilfe-Einheiten bereitzustellen. Fachkräfte dieser Einheiten sollen außerdem Zugang zu einer neuen Patientenakte erhalten. Auch ein Mindestangebot an Leistungen und einheitliche Abläufe für die Betreuung sind geplant.

Ein weiteres Vorhaben ist ein Verfahren, um Suchtprobleme bei gefährdeten Minderjährigen früh zu erkennen und Hilfe einzuleiten. Fachkräfte, die mit Suchtproblemen arbeiten, sollen dafür geschult werden.

Prävention in Schulen

Die Zusammenarbeit umfasst zudem Material für ein Spritzentauschprogramm und HIV-Schnelltests sowie Lehrmaterial für Präventionsprogramme in Schulen. Die Vereinbarung knüpft an die Zusammenarbeit zwischen der balearischen Regierung und Menorca an, die 2011 begann.

Themen: Gesundheit · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Website zu ermöglichen. Mehr erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung