Ibiza: 127.488 Euro für Suchthilfe mit Methadon
Für Nutzer von Suchthilfeeinheiten auf Ibiza auf den Balearen soll Methadon bereitstehen. Auf Formentera auf den Balearen sind Präventionsprogramme an Schulen geplant. Die Balearen-Regierung genehmigte am 6. November 2026 entsprechende Vereinbarungen des Gesundheitsressorts mit den Inselräten beider Inseln.
Was auf Ibiza geplant ist
Das Gesundheitsressort stellt für die Programme auf Ibiza 127.488 Euro bereit. Die Vereinbarung gilt für 2026. Zu den Vorhaben gehören die Vorbereitung und Bereitstellung von Methadon für Nutzer der Suchthilfeeinheiten (UCA). Wer diese Aufgaben übernimmt, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Außerdem sollen die Fachkräfte der Einheiten Zugang zu einer neuen digitalen Patientenakte erhalten. Geplant sind auch ein Mindestangebot an Leistungen, einheitliche Abläufe für die Versorgung und ein Verfahren zur frühen Erkennung von Suchtproblemen bei gefährdeten Minderjährigen.
Formentera setzt auf Prävention
Für Formentera stellt das Gesundheitsressort 40.000 Euro zur teilweisen Finanzierung der Programme von 2026 bis 2029 bereit. Die geplante Zusammenarbeit umfasst Präventionsprogramme an Schulen und Maßnahmen in der Gemeinde.
Auf beiden Inseln sollen Fachkräfte zudem Fortbildungen zum Umgang mit Suchterkrankungen erhalten. Die Vereinbarungen gehören zum umfassenden Suchtplan der Balearen für 2025 bis 2032.
Themen: Gesundheit · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com