Santa Eulària plant 50.000 Euro für junge Rückkehrer
Junge Fachkräfte mit Verbindung zu Santa Eulària des Riu auf Eivissa sollen mit 50.000 Euro zurück auf die Insel gelockt werden. Die Gemeinde bereitet am 19. September 2026 die vierte Ausgabe ihrer Rückkehrhilfe für junge Talente vor. Gefördert werden sollen Menschen unter 35 Jahren, die beruflich nach Eivissa zurückkehren oder ein eigenes Projekt starten.
Voraussetzung ist unter anderem, dass Antragsteller in Santa Eulària des Riu gemeldet sind und zuvor mindestens fünf Jahre ohne Unterbrechung oder acht der vergangenen zehn Jahre im Ort gemeldet waren. Sie müssen einen Hochschulabschluss außerhalb von Eivissa erworben haben. Wer auf der Insel studiert hat, kann ebenfalls berücksichtigt werden, wenn er vor Ende der Antragsfrist mindestens ein Jahr außerhalb von Eivissa gearbeitet hat.
Bis zu 1.500 Euro für Angestellte
Wer zu einem Unternehmen in Santa Eulària zurückkehrt, kann bis zu 1.500 Euro erhalten. Dafür muss die Person zwischen dem 1. September 2026 und dem 31. Oktober 2027 als Arbeitnehmer angemeldet sein und Beiträge zahlen sowie mindestens acht Monate beschäftigt sein. Die Stelle muss zur universitären Ausbildung passen.
Bis zu 1.000 Euro sind für Rückkehrer vorgesehen, die bei einem Unternehmen mit Arbeitsort in einer anderen Gemeinde auf Eivissa arbeiten. Auch hier verlangt die Gemeinde mindestens acht Monate Beschäftigung innerhalb des in den Regeln festgelegten Zeitraums und eine Tätigkeit, die mit dem Studienabschluss zusammenhängt.
Gründer müssen bei der Mutualität gemeldet sein
Die dritte und vierte Förderlinie richten sich an Menschen, die ein eigenes berufliches Projekt aufbauen. Dafür müssen sie entweder als Selbstständige angemeldet sein oder bei der Mutualität der jeweiligen Berufskammer.
Bis zu 5.000 Euro gibt es für neue Projekte, deren Haupttätigkeit oder Firmensitz in Santa Eulària des Riu liegt. In den drei vorherigen Ausgaben vergab die Gemeinde insgesamt 46 Hilfen: fünf in der ersten, 20 in der zweiten und 21 in der dritten Runde.
Themen: Arbeitsmarkt · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com