Palma: 11,3 Millionen Euro für Technik – 28 Prozent mehr
Mehr Schutz vor digitalen Angriffen und neue Technik für Stadtpläne: Dafür plant Palma auf Mallorca im Jahr 2027 zusätzliches Geld ein. Das Innovationsressort der Stadtverwaltung soll über 11,3 Millionen Euro verfügen, 28 Prozent mehr als im Vorjahr. Stadtrat Miquel Busquets stellte die Pläne am 6. November den Fraktionen vor.
Geld für digitale Sicherheit
Für 625.000 Euro will die Stadt einen Vertrag zur Cybersicherheit ausschreiben. Er soll die technische Infrastruktur der Verwaltung vor möglichen digitalen Angriffen schützen und helfen, die Vorgaben des Nationalen Sicherheitsschemas zu erfüllen.
Weitere 420.000 Euro sind für einen gemeinsamen Druck- und Wartungsdienst der Stadtverwaltung vorgesehen. Er soll Dienste bündeln, die verschiedene Abteilungen im Alltag nutzen.
Neue Technik für Karten und Arbeitsplätze
Palma will für etwas mehr als 102.000 Euro hochpräzise Geräte zur Erstellung von Kartenmaterial kaufen. Weitere 18.000 Euro sind für Untersuchungen vorgesehen, die Karteninformationen zusammenführen und so die Stadtplanung und die städtische Datenbank verbessern sollen.
Auch die laufende Technik kostet mehr: Der Etat für gemietete Geräte und Softwarelizenzen steigt um mehr als 60 Prozent auf fast 620.000 Euro. Geplant sind unter anderem Updates für Adobe Creative Cloud sowie 100 erweiterte PDF-Lizenzen. Für weiteres Computermaterial sieht der Entwurf mehr als 1,7 Millionen Euro vor.
Bei Strom rechnet die Stadt dagegen mit weniger Ausgaben. Der entsprechende Etat sinkt um 57,89 Prozent, vor allem weil die früheren Büros in der Straße Joan Maragall 3 nicht mehr in Betrieb sind.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com