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Palmas Theater zeigen Mobbing-Stücke und Schneewittchen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Mehr als 20 Tänzerinnen und Tänzer stehen beim Schneewittchen-Musical auf der Bühne: Palmas städtische Theater haben ihr Programm für die Saison 2026-2027 vorgestellt. Darin finden sich Stücke über Mobbing an Schulen, Produktionen von Künstlern aus den Balearen und Angebote für Familien.

Acto de presentación de la temporada de los teatros municipales de Palma 2026-2027.
Europa Press

Die Stadt präsentierte die Saison im Teatre Municipal Xesc Forteza in Palma. Kulturstadtrat Javier Bonet betonte, die Bühnen sollten Menschen verschiedener Generationen, Sprachen und künstlerischer Sparten zusammenbringen.

Stücke für Kinder und Jugendliche

Für kleine Kinder ist unter anderem „Nubes con bebés“ geplant. Ältere Kinder können „Sa Rateta 2.0“, „Ànima del violí“ mit Puppen und Live-Musik sowie „Blancanieves“ sehen. Das Schneewittchen-Musical bringt mehr als 20 Tänzerinnen und Tänzer auf die Bühne.

An Jugendliche richten sich „Strawberry Frappuccino“ und „T'escoltam“. Die Inszenierungen greifen Beziehungen über soziale Netzwerke und schwierige Situationen im Leben junger Menschen auf, darunter Mobbing an Schulen.

Auch die städtische Musikkapelle beteiligt sich mit Konzerten speziell für Schulklassen. Die Theater wollen dabei nicht nur Kinder in die Säle holen, sondern auch direkt das schulische Umfeld erreichen.

Balearen-Künstler und renovierte Häuser

Die Saison räumt Künstlern, Kompanien und Autoren von den Balearen viel Platz ein. Zu den Premieren gehören „Cartes d'amor“ von Nine Produccions, „Othello“ unter der Regie von Javier Matesanz sowie „No és un cabaret sobre la nostra pobresa“ von Las Reina del Baile.

Zum Programm zählen außerdem Tanz, Musik, Magie, Zirkus, Puppentheater, Kino und zeitgenössische Bühnenformen. Unterstützt werden unter anderem ME_MMIX, das Festival Paco de Lucía, PalmaDansa, Fira B!, Un hivern a Mallorca und das Festival de la Paraula.

Nach Angaben der Stadt stieg die Zuschauerzahl in den kommunalen Spielstätten in den vergangenen drei Jahren um 71 Prozent. Die durchschnittliche Auslastung lag bei 76,4 Prozent, die Einnahmen erhöhten sich um 166 Prozent. Parallel ließ Palma unter anderem Dach und Fassade des Teatre Municipal Maruja Alfaro-Mar i Terra reparieren und dort die Klimaanlage erneuern. Im Xesc Forteza wurden Maßnahmen gegen Wasserlecks umgesetzt und viele Sitze neu gepolstert.

Themen: Kultur · Politik · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com