Ibiza: Pacma fordert jetzt klare Tier-Notfallpläne
Bei einer Überschwemmung auf Ibiza stellt sich auch für Tiere die Frage: Wer bringt sie in Sicherheit und wo kommen sie unter? Am 1. Oktober fordert die Tierschutzpartei Pacma von den Rathäusern in Eivissa und Santa Eulària des Riu auf Ibiza, ihre vorgesehenen Schutzmaßnahmen offenzulegen. Anlass ist die angekündigte instabile Wetterlage auf den Pityusen.
Wer bringt die Tiere in Sicherheit?
Pacma will wissen, wer Tiere im Notfall evakuiert und wie ihr Transport organisiert wird. Die Gemeinden sollen auch erklären, wo die Tiere unterkommen und welche tierärztliche Versorgung bei Bedarf bereitsteht. Dabei müsse die Planung ausdrücklich Katzen berücksichtigen, die gemeinschaftlich betreut werden.
Pacma verlangt feste Abläufe
Nach Angaben der Partei schreibt das Gesetz Schutzmaßnahmen für Tiere in Katastrophenschutzplänen vor. Auch die grundlegenden Vorschriften für den Katastrophenschutz sehen dies vor. Der Notfallplan von Santa Eulària des Riu erhielt am 20. April die Genehmigung der balearischen Regierung. Pacma fordert nun konkrete Verfahren, benannte und erreichbare Verantwortliche sowie eine vorab geregelte Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen. Die Partei will verhindern, dass Freiwillige bei einer Überschwemmung allein entscheiden müssen, was mit den Tieren geschieht.
Themen: Überschwemmungen · Wetter
Quelle: Europa Press / Mallorca.com