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Zwei Verfahren auf Ibiza: 10.001 Euro wegen Tieraussetzung

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Zwei als potenziell gefährlich eingestufte Hündinnen sind auf einem Parkplatz in sa Joveria auf Ibiza gefunden und in das Tierschutzzentrum sa Coma gebracht worden. Die Stadt Eivissa hat deshalb am 17. September eines von zwei neuen Verfahren wegen Tieraussetzung eröffnet. In beiden Fällen stehen Geldbußen von 10.001 Euro im Raum.

Abren en Eivissa dos expedientes sancionadores por abandono animal con multas de 10.001 euros.
Europa Press

Zwei Hündinnen warten in sa Coma auf Adoption

Der frühere Halter der beiden Hunde besaß laut Stadtverwaltung keine Lizenz. Die Tiere seien körperlich in gutem Zustand gewesen. Sie bleiben zunächst im Zentrum sa Coma und warten dort auf eine Adoption.

Das zweite Verfahren betrifft einen Pomeranian, der im Mai 2025 nach sa Coma kam. Der Halter des Mikrochips habe die gesetzlichen Vorgaben in solchen Fällen nicht eingehalten. Daraufhin sei die Meldung als ausgesetztes Tier erfolgt.

Schon 14 Fälle in diesem Jahr

In Eivissa laufen in diesem Jahr bereits 14 Verfahren wegen Tieraussetzung. Die bislang aufgelaufene Summe beträgt 140.000,14 Euro.

Die Stadtverwaltung will gegen das Aussetzen von Tieren vorgehen und eine verantwortungsvolle Tierhaltung fördern. Wer ein Tier nicht weiter versorgen kann, kann im Tierschutzzentrum sa Coma einen legalen Verzicht formalisieren.

Themen: Politik · Sant Llorenç des Cardassar

Quelle: Europa Press / Mallorca.com