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Balearen: 3,5 Millionen Euro gegen teures Tierfutter

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Teures Tierfutter belastet die Viehbetriebe auf den Balearen. Die balearische Regierung stellt 3,5 Millionen Euro bereit, um einen Teil der Mehrkosten auszugleichen. Anträge sind vom Mittwoch, 14. Oktober, bis zum 30. Oktober 2026 möglich.

El Govern promueve una ayuda de 3,5 millones de euros destinada al sobrecoste del pienso en explotaciones ganaderas
Europa Press

Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums haben der Krieg im Nahen Osten, höhere Futterpreise und gestiegene Transportkosten die Betriebe zusätzlich belastet. Auf den Inseln fällt der Transport besonders ins Gewicht: Die Betriebe beziehen ihr Futter vor allem vom spanischen Festland.

So berechnet sich die Hilfe

Die Höhe der Zahlung richtet sich nach Tierart, Zahl der Tiere und Art des Betriebs. Grundlage sind die gestiegenen Kosten von Februar bis August 2026 sowie der durchschnittliche Futterverbrauch. Die Regierung rechnet mit einem Zeitraum von höchstens 150 Tagen.

Für eine Zuchtkuh sind 39 Euro vorgesehen, für ein Mutterschaf oder eine Zuchtziege sechs Euro. Bei Mastbetrieben beträgt die Hilfe beispielsweise 27 Euro pro Kalb und 0,30 Euro pro Huhn. Auch Imkereien können sechs Euro pro Bienenstock erhalten. Pro Empfänger liegt die Obergrenze bei 25.000 Euro.

Welche Betriebe Anträge stellen können

Die Hilfe steht Betrieben mit Rindern, Schafen, Ziegen, Schweinen oder Geflügel sowie Imkereien offen, sofern sie die Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehört ein Eintrag im balearischen Register für Viehbetriebe. In der Regel müssen die Betriebe außerdem einer Vereinigung zur Tiergesundheit angehören; der Beschluss sieht Ausnahmen vor.

Themen: Landwirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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