Tiere bei Katastrophen: Stiftung fordert Gesetz
Ob Haustiere bei einer Katastrophe gerettet werden, hängt nach Ansicht der Stiftung Franz Weber bislang zu stark vom guten Willen der Einsatzkräfte ab. Am 21. Oktober 2026 fordert die Stiftung ein Gesetz, das die Rettung von Tieren bei Katastrophen und widrigem Wetter regelt. Die Forderung wird aus Palma auf Mallorca gemeldet.
Mehr als die Hälfte der Haushalte lebt laut Stiftung mit Haustieren. Dennoch gebe es bei den öffentlichen Rettungsdiensten keine speziellen Protokolle oder Maßnahmen für die Suche und Rettung von Tieren. Die Stiftung verweist auf Zahlen der Zentralregierung: 2025 wurden mehr als 15,1 Millionen Haustiere gezählt, 14 Prozent mehr als 2021.
Portugal und Kolumbien haben nach Angaben der Stiftung bereits entsprechende Gesetze beschlossen. Angesichts der vielen Haustiere müssten die Behörden ihre Einsätze besser planen, argumentiert die Stiftung.
Themen: Natur & Tiere
Quelle: Europa Press / Mallorca.com