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Nautikbranche fordert Gespräch nach tödlichem Unfall vor s'Estanyol

Nach dem tödlichen Unfall vor s'Estanyol in Llucmajor auf Mallorca fordert die Vereinigung kleiner und mittlerer Unternehmen für nautische Aktivitäten der Balearen, Apanib, eine dringende Sitzung der Mesa Náutica. Bei dem Unfall am Dienstag starb ein 69-jähriger Mann vor der Küste von s'Estanyol.

Una reunión de la Mesa Náutica de abril de 2026.
Foto: CAIB – Europa Press

Apanib erklärte, mögliche Änderungen von Vorschriften sollten erst bewertet werden, wenn die Umstände des Unfalls geklärt sind. Die Guardia Civil führt die Ermittlungen.

Abwarten auf offizielle Erkenntnisse

Der Verband sprach den Angehörigen und Nahestehenden des Verstorbenen sein Beileid aus. Vorrang hätten nun der Respekt gegenüber der Familie und eine zurückhaltende Reaktion des Sektors.

Die Unternehmen sollten keine voreiligen Forderungen zu Regeländerungen erheben, erklärte Apanib. Die Vereinigung hält es für nicht verantwortbar, die jüngste Tragödie für einzelne Anliegen zu nutzen.

Mesa Náutica soll Maßnahmen beraten

Apanib beantragte bei der Conselleria del Mar i del Cicle de l'Aigua formell die rasche Einberufung der Mesa Náutica. Das Gremium solle den Fall auf Grundlage der offiziellen Informationen analysieren.

Nach Auffassung des Verbands können dort erforderliche Maßnahmen zur Prävention beraten werden. Apanib sicherte den Behörden zudem Unterstützung im Rahmen der laufenden Ermittlungen zu.

Themen: Polizei · Artà · Llucmajor

Quelle: Europa Press / Mallorca.com