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811 Millionen Euro: Balearen werben für Touristensteuer

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Die Balearen werben in Deutschland für ihre Touristensteuer: Mit dem Geld laufen nach Angaben der Landesregierung fast 300 Projekte mit Investitionen von mehr als 811 Millionen Euro. Tourismusdirektor Miquel Àngel Rosselló stellte das System deutschen Reiseverkäufern vor.

Reunión del director general de Turismo, Miquel Àngel Rosselló, con los agentes de viaje alemanes.
Europa Press

Am Montag, 21., und Dienstag, 22., traf sich Rosselló in Köln und Frankfurt mit insgesamt 25 deutschen Tourismusfachleuten, die auf den Verkauf der Balearen spezialisiert sind. Sie beraten direkt Endkunden, verfügen laut Regierung aber nicht immer über genug Informationen, um Zweck und Wert der Steuer verständlich zu erklären.

Neue Projekte sollen die Summe weiter steigern

Die Regierung bezeichnet die Steuer für nachhaltigen Tourismus, kurz ITS, als zentrales Werkzeug für ein nachhaltigeres und ausgewogeneres Tourismusmodell. Die Einnahmen sollen laut Rosselló Umwelt und Kulturerbe schützen sowie die Lebensqualität der Bevölkerung und die Qualität des Reiseziels verbessern.

Mit dem Jahresplan 2026-2027 sollen 65 weitere Projekte hinzukommen. Dafür sind rund 200 Millionen Euro vorgesehen.

Reisebüros erhalten Rechner und digitalen Assistenten

Rosselló erklärte den Teilnehmern die Funktionsweise, Tarife und Ziele der Touristensteuer. Außerdem stellte er Projekte vor, die auf den Inseln mit dem Geld umgesetzt werden.

Die Reiseagenten erhielten auch Informationen über neue Angebote auf der Website illessostenibles.travel. Dazu gehören ein ITS-Rechner und ein virtueller Assistent, die bei der Beratung von Gästen helfen sollen.

Die Termine in Köln und Frankfurt folgen auf eine ähnliche Veranstaltung der Agentur für Tourismusstrategie der Balearen in Madrid in der vergangenen Woche. Die Agentur hatte bereits im vergangenen Jahr Reiseverkäufer in weiteren Quellmärkten wie Großbritannien über die Touristensteuer informiert.

Themen: Tourismus · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com