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Traktor-Demo in Madrid: Balearen-Bauern protestieren

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Eine Delegation der Bauernorganisation Asaja-Baleares will am 28. Oktober bei der Traktor-Demo in Madrid mitprotestieren. Die Bauernverbände ziehen vor das spanische Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung. Asaja-Baleares begründet die Teilnahme mit steigenden Produktionskosten, die die Insellage nach Ansicht des Verbands zusätzlich verschärft.

Archivo - Tractores por el centro de Palma.
Europa Press

Diesel, Dünger und Energie werden teurer

Teurer Diesel, Dünger, Tierfutter und Energie schmälern laut Asaja-Baleares die Erträge der Betriebe. Die Preise, die Landwirte für ihre Produkte erhalten, deckten ihre Ausgaben nicht immer. Der Verband warnt vor sinkender Rentabilität und Unsicherheit über die Zukunft der Betriebe.

Zu der Demonstration rufen Asaja, die Coordinadora de Organizaciones de Agricultores y Ganaderos (COAG) und Unión de Uniones auf. Asaja-Baleares schickt eine Delegation nach Madrid.

Verbände fordern Hilfe bei den Kosten

Die Organisationen verlangen einen Sofortplan gegen die Produktionskosten. Dazu gehört Agrardiesel mit dauerhaft niedrigerer Besteuerung und einem direkten Preisnachlass beim Tanken – statt sich allein auf befristete Hilfen zu verlassen.

Außerdem fordern sie eine Gemeinsame Agrarpolitik ohne Kürzungen. Für die Balearen soll sie die zusätzlichen Kosten der Produktion auf Inseln berücksichtigen. Weitere Forderungen sind faire Preise, die Durchsetzung des Gesetzes über die Lebensmittelkette, weniger Bürokratie und Schutz vor unlauterem Wettbewerb durch Handelsabkommen, insbesondere mit Mercosur und Marokko.

Themen: Landwirtschaft · Politik · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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