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PSIB drängt auf Trauerhalle in Alaró nach acht Jahren

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

In Alaró auf Mallorca soll die seit Jahren diskutierte kommunale Trauerhalle endlich vorankommen. Die Sozialisten des PSIB bringen dafür am Dienstag eine Motion in den Gemeinderat ein. Sie fordern konkrete Schritte für das Projekt, das bisher nicht gebaut wurde.

El PSIB de Alaró presenta una moción para impulsar 'definitivamente' la construcción del tanatorio municipal
Europa Press

Die Trauerhalle wird in der Quelle als Tanatorio bezeichnet. Nach Angaben des PSIB gibt es spätestens seit 2017 öffentlich dokumentierte Pläne der Gemeinde für ein Tanatorio am kommunalen Friedhof. Im Gemeinderat sei am 25. Mai 2017 bereits ein offener Haushaltsposten für ein Tanatorio am Friedhof erwähnt worden. Spätere Haushalte hätten auch Mittel für die Erweiterung von Friedhof und Trauerhalle enthalten.

Grundstück hinter dem Friedhof im Blick

Auslöser der Motion ist eine Ankündigung von Bürgermeister Llorenç Perelló vom August 2026. Demnach will die Gemeinde ein Grundstück hinter dem Friedhof erwerben. Der PSIB verlangt nun, dass aus dieser Ankündigung ein tatsächliches Verfahren wird.

Die Partei verweist zudem auf einen rund 20 Jahre alten Projektentwurf aus einer früheren sozialistischen Regierungszeit. Damals sei der Bau laut PSIB nicht möglich gewesen, weil übergeordnete Finanzhilfen fehlten.

Geld im Haushalt 2027 gefordert

Der PSIB beantragt, den Kauf des Grundstücks einzuleiten oder weiterzuführen und das künftige Gebäude genauer zu planen. Außerdem soll der Haushalt 2027 einen eigenen Posten für die Trauerhalle erhalten.

Die Sozialisten wollen auch Unterstützung vom Inselrat und der Balearenregierung beantragen. Die Oppositionsgruppen im Gemeinderat sollen über die Fortschritte des Projekts informiert werden. Der PSIB betont, dass die PP und Perelló Alaró seit 2019 regieren und der angekündigte Bau aus Sicht der Partei seit acht Jahren auf sich warten lässt.

Themen: Politik · Alaró

Quelle: Europa Press / Mallorca.com