Ibiza: Triathlon-Europacup setzt Schlusspunkt in Spanien
Am 1. November endet in Santa Eulària des Riu auf Ibiza mit dem Triathlon-Europacup die diesjährige Saison internationaler Triathlon-Wettbewerbe in Spanien. Der dreimalige Weltmeister Mario Mola zieht vor dem Rennen eine positive Bilanz. Er sieht Spaniens Triathlon auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles vorangekommen.
Warum Mola optimistisch ist
Als Berater des spanischen Triathlonverbands verweist Mola auf Medaillen bei internationalen Wettbewerben und die Ergebnisse der gemischten Staffeln. Im Juni holten Ana Carballo, Pelayo González, Marta Pintanel und Izan Edo im französischen Quiberon Bronze. Für Spanien war es das bislang beste Ergebnis einer gemischten Staffel in der Weltserie.
Auch einzeln gelangen Erfolge: David Cantero gewann den Weltcup auf Lanzarote und erreichte im chinesischen Weihai das Podium. Roberto Sánchez Mantecón holte EM-Bronze in Tarragona. Mola sagt aber auch, worauf es nun ankommt: Einzelerfolge verstetigen und die Entwicklung der Staffeln fortsetzen.
Warum das Rennen auf Ibiza wichtig ist
Der Europacup auf Ibiza schließt einen internationalen Wettkampfkalender ab, der in Spanien zehn weitere Veranstaltungen in acht autonomen Gemeinschaften umfasste. Für Mola zeigen diese Rennen, dass Spanien große Triathlon-Wettbewerbe ausrichten und Spitzensport einem Publikum näherbringen kann.
In seiner Verbandsarbeit will Mola zudem die Bedürfnisse von Spitzensportlern besser kennenlernen und mehr Menschen für Triathlon gewinnen. Das Rennen in Santa Eulària des Riu ist für ihn damit mehr als ein Saisonabschluss: Solche Wettbewerbe geben spanischen Athleten Startmöglichkeiten und sollen den Nachwuchs fördern.
Themen: Sport
Quelle: Europa Press / Mallorca.com