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CCOO: Mobbing-Vorwurf bei TUI-Tochter in Palma, 22 Tage ohne Lohn

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Mehrere Beschäftigte der TUI-Tochter Ultramar Express Transport in Palma sollen bis zu 22 Tage ohne Arbeit und Lohn auskommen. Die Gewerkschaft CCOO erhebt Mobbing-Vorwürfe gegen die Unternehmensführung und spricht von einer systematischen Verfolgung von Gewerkschaftern. Die Vorwürfe stammen von CCOO und den Arbeitnehmervertretern.

Archivo - Sede CCOO, logo de Comisiones Obreras, edificio, edificios CCOO, fachada de Comisiones Obreras, cartel CCOO
Europa Press

Vorwürfe gegen die Unternehmensführung

Nach Darstellung von CCOO verletzt die Firma die Gewerkschaftsfreiheit. Die Führung begünstige die kleinere Gewerkschaftsgruppe UGT und nutze sie, um die Arbeit der Mehrheit im Betriebsrat von CCOO zu destabilisieren.

Wer den Vorgaben des Unternehmens nicht folge, müsse mit direkten Repressalien rechnen, so die Gewerkschaft. Mehrere Mitarbeiter und Unterstützer seien zuletzt mit Suspendierungen von bis zu 22 Tagen ohne Arbeit und Lohn bestraft worden. CCOO hält die Anschuldigungen gegen sie für rechtlich unbegründet oder ohne reale Bedeutung.

Beschwerden landen laut CCOO bei den Beschuldigten

Die Beschäftigten hätten sich nach eigenen Angaben an die globale Personalabteilung des TUI-Konzerns gewandt. Die Beschwerden seien jedoch an die lokalen Führungskräfte weitergeleitet worden, gegen die sich die Vorwürfe richten.

Auch das interne Mobbing-Protokoll sei nach Ansicht der Arbeitnehmervertreter wirkungslos. Es fehle an neutralen Mindestgarantien, weil die mutmaßlich Beschuldigten selbst die Beschwerden bearbeiteten und entschieden.

CCOO und die rechtliche Vertretung der Beschäftigten haben wegen der festgefahrenen internen Verhandlungen Schritte für ein Gerichtsverfahren und die Arbeitsinspektion eingeleitet.

Themen: Arbeitsmarkt · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com