Calvià: UGT droht mit Protesten wegen Arbeitsabkommen
In Calvià drohen neue Mobilisierungen, weil sich das Arbeitsabkommen verzögert. Die Gewerkschaft UGT hat nach Angaben der Sozialisten davor gewarnt, Proteste auszurufen. Die PSIB von Calvià wirft der PP-Vox-Regierung am Freitag vor, Beschäftigte und Anwohner nicht ausreichend einzubeziehen.
Die sozialistische Sprecherin Nati Francés kritisierte eine mangelnde Nähe und fehlenden Dialog im Rathaus. Wer Konflikte nicht durch Gespräche löse, entferne die Institution von den Menschen, erklärte sie in einer Mitteilung.
Rettungsschwimmer kündigten Streik an
Die Sozialisten erinnern daran, dass Rettungsschwimmer im August einen Streik angekündigt hatten. Sie forderten bessere Arbeitsbedingungen und Verbesserungen beim Dienst. Zu ihren Beschwerden zählten laut PSIB auch Mängel an Wachtürmen und in der Notfallkommunikation.
Die Stadtregierung hatte die Ankündigung des Streiks laut PSIB als unverantwortlich bezeichnet. Die Sozialisten sehen darin einen Beleg dafür, dass das Rathaus den Konflikt nicht über Gespräche lösen könne.
Auch die Polizeigewerkschaft SPPME-Baleares kritisiert nach Angaben der PSIB die Verhandlungen über ein neues Abkommen für Beamte. Seit mehr als zwei Jahren gebe es keine ausreichend detaillierte, globale wirtschaftliche Offerte.
Kritik auch an Investitionen ohne Beteiligung
Nach Ansicht der PSIB fehlt der Dialog nicht nur mit Beschäftigten, sondern auch mit den Anwohnern. Die Partei wirft der Stadtregierung vor, Investitionen und Projekte ohne wirksame Bürgerbeteiligung voranzutreiben.
Der sozialistische Bürgermeisterkandidat Alfonso Rodríguez kündigte für die Zeit nach den nächsten Kommunalwahlen mehr Nähe, Beteiligung und Rechenschaft an. Calvià solle wieder ein Rathaus bekommen, das vor Entscheidungen zuhöre, sagte er.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com