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Unwetterschäden: Ibiza und Menorca bekommen Monate mehr Zeit

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Nach den Unwetterschäden auf Ibiza und Menorca verschiebt die Balearen-Regierung wichtige Fristen für Hilfen. Auf Ibiza müssen die Unterlagen nun bis zum 30. November 2026 vorliegen. Für Menorca läuft die Vereinbarung sogar bis zum 31. Mai 2027 weiter.

Ibiza: Frist nach Gabrielle und Alice verschoben

Betroffen sind Schäden, die der ehemalige Hurrikan Gabrielle zwischen dem 29. September und 3. Oktober 2025 sowie die DANA Alice zwischen dem 8. und 15. Oktober 2025 verursacht hatten. Die Regelung gilt für Eivissa auf Ibiza, Sant Josep de sa Talaia, Sant Antoni de Portmany, Santa Eulària des Riu und Sant Joan de Labritja.

Der Inselrat hatte mehr Zeit beantragt. Bei der Bearbeitung der Hilfsanträge gab es laut Akte administrative und technische Schwierigkeiten. Dienste für Industrie und Intervention legten die Förderregeln unterschiedlich aus und wandten sie unterschiedlich an. Deshalb mussten die Stellen ihre Kriterien für Bearbeitung und Nachweise überprüfen und abstimmen.

Ursprünglich sollte der Inselrat die Belege bis zum 31. August 2026 einreichen. Nun gilt der 30. November 2026. So sollen die Verfahren vollständig abgeschlossen und die bewilligten Hilfen korrekt abgerechnet werden.

Menorca: Vereinbarung läuft bis Mai 2027

Auf Menorca geht es um Verluste und Schäden durch die DANA vom 15. August 2024 in Es Mercadal und Alaior. Auch Schäden an Straßen, Wegen und Infrastruktur in der Zuständigkeit des Inselrats fallen unter die Vereinbarung.

Die Balearen-Regierung hatte zunächst 2,5 Millionen Euro zugesagt. Sie wollte den Betrag 2025 bei entsprechender Abrechnung auf höchstens 6,85 Millionen Euro erhöhen. Später kamen weitere 900.000 Euro hinzu.

Jetzt verlängern Regierung und Inselrat die Vereinbarung um fünf Monate bis zum 31. Mai 2027. Die Abrechnung muss bis zum 30. April 2027 erfolgen. Die zusätzliche Zeit soll klären, ob der Staat oder andere Institutionen Teile der bereits ausgeführten Arbeiten finanzieren. Gemeinden haben dafür Zuschüsse bei der Zentralregierung beantragt. Doppelte Finanzierung soll vermieden werden.

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Themen: Verkehr · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com