Spanien: 1.775 Verkehrstote, mehr Verletzte in Kliniken
Auf Spaniens Straßen und in den Städten starben 2025 insgesamt 1.775 Menschen bei Verkehrsunfällen. Weitere 9.888 Verletzte mussten ins Krankenhaus – 327 mehr als im Vorjahr. Das teilte die spanische Verkehrsbehörde Dirección General de Tráfico am 15. Oktober in Madrid in ihrer Verkehrsbilanz mit.
Weniger Tote trotz mehr Fahrten
Die Zahl der Verkehrstoten sank gegenüber 2024 um zehn Menschen beziehungsweise ein Prozent. Zugleich stieg die Zahl der Verletzten, die ins Krankenhaus mussten, um drei Prozent. Auf Straßen außerhalb der Städte verzeichnete die Behörde 478,6 Millionen Fahrten über längere Strecken, 3,4 Prozent mehr als im Vorjahr.
Mit 36 Verkehrstoten je Million Einwohner lag Spanien unter dem Durchschnitt der Europäischen Union von 43.
In Städten sterben besonders viele Fußgänger
In Spaniens Städten gab es 67.616 Verkehrsunfälle. Dabei starben 496 Menschen, 5.034 Verletzte mussten ins Krankenhaus. Gegenüber 2024 waren das zwei Tote und neun Krankenhauspatienten mehr.
Unter den Toten waren 222 Fußgänger und 132 Motorradfahrer. Hinzu kamen 29 Radfahrer und 21 Menschen auf Fahrzeugen der persönlichen Mobilität. Fußgänger machten damit 45 Prozent aller Verkehrstoten in Städten aus.
Oft fehlen Helm oder Gurt
Nach Angaben der Verkehrsbehörde trugen 30 Prozent der Menschen, die in Städten bei Verkehrsunfällen starben, nicht die vorgeschriebene Schutzausrüstung wie Helm oder Sicherheitsgurt. Zwölf der getöteten Radfahrer fuhren ohne Helm. Von den 21 getöteten Menschen auf Fahrzeugen der persönlichen Mobilität waren 13 ohne Schutz unterwegs. Unter den 73 getöteten Autoinsassen hatten 26 keinen Sicherheitsgurt angelegt.
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Themen: Verkehr
Quelle: Europa Press / Mallorca.com