Vertrag für Strand Magaluf: Consultiu billigt Kündigung
Der Consell Consultiu hat am Donnerstag, 20. August 2026, die endgültige Kündigung des Vertrags für den Strand von Magaluf in Calvià auf Mallorca gebilligt. Die Stadtverwaltung von Calvià auf Mallorca wirft der Konzessionärin Dahitini Events, SL, vor, die festgesetzten Zahlungen für die kommerzielle Nutzung in den Jahren 2024 und 2025 nicht geleistet zu haben.
Das Beratungsgremium wertete den Verstoß als schwerwiegend. Differenzen über die Höhe der Beträge rechtfertigten nach Auffassung des Consell Consultiu nicht, dass das Unternehmen die Zahlungen aussetzte, während es die Gebühren aus dem Betrieb der Dienstleistungen in beiden Saisons einnahm.
Vertrag und reduzierte Zahlungen
Die Konzession war Dahitini Events, SL, im April 2024 für vier Jahre und gegen eine jährliche Zahlung von 1,2 Millionen Euro erteilt worden. Das Unternehmen verlangte noch im selben Jahr eine Überprüfung, weil Vertragsschluss und Betriebsbeginn nach seiner Darstellung deutlich später als vorgesehen erfolgt seien.
Wegen der Arbeiten an der Promenade am Strand von Magaluf vereinbarten Stadtverwaltung und Konzessionärin zudem, dass die temporären Anlagen im Oktober entfernt werden sollten. Die Stadt reduzierte die Zahlung für 2024 auf 1,1 Millionen Euro und für 2025 auf 872.700 Euro; hinzu kam eine Entschädigung von 163.900 Euro für entgangene wirtschaftliche Erträge.
Mit einem Dekret vom 11. Dezember 2025 setzte die Stadtverwaltung diese Beträge endgültig fest und wies weitergehende Forderungen des Unternehmens zurück. Dahitini Events, SL, hatte eine deutlich stärkere Senkung verlangt.
Beschwerden ohne Sicherheitsleistung
Laut Gutachten verweigerte das Unternehmen die Zahlung und ging wiederholt gegen die von der Stadt festgelegten Beträge vor. Dabei beantragte es jeweils eine vorsorgliche Aussetzung des Einzugs.
Der Consell Consultiu bezeichnete das Vorgehen der Konzessionärin bei der Festlegung der Zahlung als klar behindernd. Das Unternehmen habe verschiedene Rechtsmittel eingelegt und dabei ausdrücklich erklärt, keine Sicherheitsleistung stellen zu müssen.
Themen: Wirtschaft · Calvià
Quelle: Europa Press / Mallorca.com