Vox auf Mallorca: „Remigration“ soll Wahlkampf prägen
In Palma stellt Vox die „Remigration“ in den Mittelpunkt seiner Strategie für die Wahl 2027 auf den Balearen. Einen Kandidaten hat die Partei noch nicht benannt. Bei einem Treffen am Donnerstag zum Start der politischen Saison nannte der balearische Vox-Vorsitzende Gabriel Le Senne außerdem die „nationale Priorität“ und weniger Regulierung als Schwerpunkte.
Le Senne nennt drei Schwerpunkte
Le Senne sagte, die Ankunft von Millionen Einwanderern in Spanien belaste öffentliche Dienstleistungen und den Wohnungsmarkt. Bei der Regulierung wolle Vox nach seinen Worten das Leben der Menschen vereinfachen, Steuern senken und Wohlstand schaffen. Die drei Themen werde seine Partei nach der Wahl je nach Ergebnis auf den Tisch legen.
Auf die Frage, ob er bei einem möglichen Abkommen mit der Partido Popular weiter an der Spitze des balearischen Parlaments stehen wolle, legte sich Le Senne nicht fest. Er werde dort sein, wo die Partei ihn einsetze.
Kandidatenfrage bleibt offen
María Ruíz, stellvertretende Sekretärin für territoriale Organisation und institutionelle Beziehungen bei Vox, sagte bei dem Treffen, es gebe noch keine Namen für die Wahllisten. Derzeit gehe es darum, die Partei auf nationaler und regionaler Ebene zu einen.
Ruíz bezeichnete die Balearen als wichtigen Schauplatz der kommenden Wahl. Auf einen möglichen erneuten Pakt mit der Partido Popular angesprochen, sagte sie, Vox wolle „überall“ regieren.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com