Balearen-Jobbüros: Wachschutz für 2,7 Millionen Euro
In den Jobbüros auf Mallorca sollen künftig Sicherheitskräfte Besucher und Eigentum schützen. Die Balearenregierung hat am Freitag, 2. Oktober 2026, die Beauftragung eines Wach- und Sicherheitsdienstes für die Büros des balearischen Arbeitsamts Servicio de Empleo de Baleares (SOIB) beschlossen. Der Auftrag soll 2,7 Millionen Euro kosten und zwei Jahre laufen.
Warum die Jobbüros Wachschutz bekommen sollen
Das SOIB begründet den Bedarf in einem Bericht vom September mit dem Schutz seines Eigentums und der Menschen, die seine Büros besuchen. Für die Bewachung hat das Arbeitsamt nach Angaben der Balearenregierung kein eigenes Personal. Deshalb soll eine entsprechend ausgestattete Firma den Dienst übernehmen.
Ein Auftrag, drei Inselgruppen
Der Vertrag soll in drei Lose aufgeteilt werden: eines für Mallorca, eines für Menorca und eines für Eivissa und Formentera. Als möglicher Beginn ist der 1. Januar 2027 vorgesehen. Falls der Vertrag erst später geschlossen wird, beginnt der Dienst entsprechend später.
Kosten für Büros, die das SOIB mit dem staatlichen Arbeitsamt Servicio Público de Empleo Estatal teilt, können aus jährlich zugewiesenen Mitteln gedeckt werden.
Themen: Arbeitsmarkt · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com