Wartelisten in Spanien: García will Zahlentricks stoppen
Geschönte Zahlen bei Wartelisten will Spaniens Gesundheitsministerin Mónica García künftig verhindern. Am Freitag, 23. Oktober, bringt sie in Madrid ein königliches Dekret zu Wartelisten in den Interterritorialen Rat des Nationalen Gesundheitssystems ein. Vor der Sitzung fordert sie die Vertreter der PP auf, sich zwischen „Intransparenz und Transparenz“ zu entscheiden.
García sagt, die Daten dürften „nie wieder“ manipuliert oder geschönt werden. Wartelisten seien kein politisches Wahlkampfmittel, sondern müssten nachvollziehbar zeigen, wie es um die Versorgung der Menschen steht.
Auf der Tagesordnung stehen außerdem die Aktualisierung der Strategie für seltene Krankheiten für 2026 und der Umgang mit der amyotrophen Lateralsklerose (ALS). Vor den nächsten Wahlen will das Ministerium weitere königliche Dekrete verabschieden, darunter eines zur Beschäftigung von Beschäftigten in der fachärztlichen Weiterbildung und eines zur Vorbereitung auf künftige Gesundheitsnotlagen. García bedauert zugleich, dass Vorhaben zu Alkohol und Minderjährigen sowie zum Tabak bislang nicht vorangekommen sind.
Themen: Gesundheit · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com