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Sa Pobla plant 5.000 m3 Trinkwasser täglich aus dem Netz

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Für Sa Pobla und Can Picafort in Santa Margalida sollen neue Anschlüsse an Mallorcas Trinkwassernetz geplant werden. Die Wasseragentur Abaqua hat den Auftrag dafür am 16. September ausgeschrieben. Allein Sa Pobla hat täglich 5.000 m3 Trinkwasser angefordert.

Archivo - Llenando un vaso de agua bajo un grifo.
Europa Press

Der Auftrag hat ein Grundbudget von 493.742 Euro und ist in zwei Lose aufgeteilt. Eines betrifft Sa Pobla, das andere Can Picafort.

Speicher, Pumpen und lange Leitungen

Für Sa Pobla sieht die Planung einen neuen Speicher mit 6.000 m3 am Ortsrand, eine Pumpstation und rund 3.200 Meter Leitung vor. Die Rohre sollen einen Durchmesser von 350 Millimetern haben. Der Speicher soll künftig auch Alcúdia versorgen.

Can Picafort hat einen Bedarf von 10.000 m3 Trinkwasser täglich angemeldet. Geplant sind dort eine Pumpstation neben dem bestehenden Speicher von Son Sant Joan, rund 6.400 Meter Druckleitung mit 500 Millimetern Durchmesser und ein neuer Speicher mit 8.000 m3 nahe des Ortskerns.

Sechs Monate für die Entwürfe

Die Ausarbeitung der Projekte soll sechs Monate dauern. Sie umfasst auch eine 3D-Digitalisierung der bestehenden Anlagen. Interessierte Unternehmen können ihre Angebote bis zum 19. Oktober 2026 um 19.00 Uhr einreichen.

Nach Angaben des Meeres- und Wasserkreislaufministeriums sollen die Projekte zusammen mit der geplanten Erweiterung der Entsalzungsanlage von Alcúdia die aktuellen Probleme bei der Versorgungsqualität angehen. Das entsalzte Wasser aus dem Abaqua-Netz soll außerdem bisherige, nicht nachhaltige Grundwasserentnahmen ersetzen und damit die Grundwasserleiter schützen.

Themen: Politik · Sa Pobla · Santa Margalida · Alcúdia · Sant Joan

Quelle: Europa Press / Mallorca.com