Mallorca: Wasserreserven sinken auf 36 Prozent
Auf Mallorca sind die Wasserreserven im September von 38 auf 36 Prozent gesunken. Auch auf Eivissa gingen die Reserven zurück, während sie auf Menorca stiegen. Das teilte das balearische Ministerium für Meer und Wasserkreislauf am 10. Oktober mit. Für die gesamten Balearen liegt der Wert bei 36 Prozent – zwei Prozentpunkte unter dem Augustwert.
Wenig Regen auf den Balearen
Auf Mallorca fielen im September durchschnittlich 55 Liter Regen pro Quadratmeter statt der üblichen 65 Liter. Auf Eivissa waren es 10 statt 76 Liter pro Quadratmeter. Dort sanken die Wasserreserven von 37 auf 33 Prozent. Vor einem Jahr lagen die Reserven der Balearen im September noch bei 44 Prozent.
Die Mitteilung nennt zunächst vier Gebiete auf Dürre-Alarmstufe: Artà, es Pla, Manacor-Felanitx und Migjorn auf Mallorca. In der späteren Aufstellung des Dürreindex steht Migjorn jedoch auf der Vorwarnstufe. Dort werden nur die drei anderen Gebiete als Alarmgebiete geführt.
Warum Menorcas Reserven trotzdem steigen
Auf Menorca stiegen die Wasserreserven von 33 auf 38 Prozent, obwohl im September nur 3,4 Liter Regen pro Quadratmeter fielen – üblich sind 60 Liter. Laut Ministerium kann Regen aus früheren Wochen oder Monaten die Grundwasserleiter erst später erreichen. Auch die entnommene Wassermenge beeinflusst ihren Stand. Menorca bleibt auf der Vorwarnstufe.
Für Oktober rechnet das Ministerium auf den Balearen mit einem leichten Anstieg der Wasserreserven. Es beobachtet besonders die Gebiete auf Alarmstufe weiter und ruft zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Wasser auf.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com