Wildtierhilfe auf Balearen bleibt ab 2027 gesichert
Die Wildtierhilfe auf den Balearen soll ab dem 1. Januar 2027 ohne Unterbrechung weiterlaufen. Das Personal, das derzeit über die private Stiftung Natura Parc im Konsortium für die Wiederherstellung der Fauna der Balearen (Cofib) arbeitet, soll in eine neue öffentliche Stiftung übergehen.
Die Landesregierung schafft damit ein neues Modell für die Rettung und Pflege wild lebender Tiere. Der bisherige Vertrag mit der Stiftung Natura Parc endet am 31. Dezember 2026.
Vertrag mit Natura Parc läuft aus
Nach mehreren Gesprächen und Verhandlungen kam keine Vereinbarung zustande, die laut Landwirtschaftsministerium wirtschaftlich tragbar und mit dem geltenden Rechtsrahmen vereinbar gewesen wäre. Deshalb übernimmt eine öffentliche Stiftung den Dienst ab 2027.
Landwirtschaftsminister Joan Simonet sicherte zu, dass die Arbeit nicht unterbrochen werde. Auch die laufenden Projekte und die Fachkräfte sollen erhalten bleiben. Das Team bringe Erfahrung und Spezialisierung aus mehr als zwei Jahrzehnten mit.
Übergang mit provisorischen Räumen
Für den Start am 1. Januar will die Regierung die nötigen provisorischen Einrichtungen bereitstellen. Anna Torres, Generaldirektorin für Natur und Forstverwaltung, kündigte an, der Übergang zwischen den Modellen erfolge ohne Unterbrechung des Dienstes.
Parallel plant das Ministerium eigene dauerhafte öffentliche Zentren zur Wildtierhilfe auf allen Inseln. Mit ihrem Bau soll 2027 begonnen werden. Bis zum 31. Dezember 2026 bleibt der bestehende Vertrag mit Natura Parc vollständig in Kraft.
Themen: Natur & Tiere · Landwirtschaft · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com