Mallorca: PSIB beklagt Lücke bei der Wohnhilfe
Für besonders schutzbedürftige Familien auf Mallorca fehlt nach Darstellung des PSIB die professionelle Begleitung beim sozialen Wohnen. Die Sozialisten erhoben den Vorwurf am 26. Oktober in Palma gegen die Regierung des Inselrats. Sie sagen, der Vertrag für das Angebot des Mallorquinischen Instituts für Soziale Angelegenheiten (IMAS) sei ausgelaufen, ohne dass rechtzeitig ein neuer vereinbart wurde.
Vertrag mit Provivienda lief im August aus
Die zweite Verlängerung des Vertrags mit dem Träger Provivienda endete am 31. August, sagt die sozialistische Inselrätin Sofia Alonso. Das IMAS habe bislang keinen neuen Vertrag ausgeschrieben. Alonso wirft der Inselregierung mangelnde Planung vor und sagt, betroffene Familien stünden nun ohne die bisherige professionelle Begleitung da.
Sozialisten fordern Neustart
Die bisherige Hilfe war in Inca auf Mallorca angesiedelt. PSIB-Sprecherin Catalina Cladera fordert, sie dringend wiederherzustellen: Ohne professionelle Unterstützung sei es für besonders gefährdete Menschen deutlich schwerer, der sozialen Ausgrenzung zu entkommen. Der PSIB verlangt zudem einen klaren Zeitplan dafür, wann die Betreuung wieder beginnt.
Themen: Soziales · Politik · Inca
Quelle: Europa Press / Mallorca.com