Balearen: Wohnimmobilien werden 14,3 Prozent teurer
Wer auf Mallorca eine Wohnimmobilie kaufen will, trifft auf weiter steigende Preise: Auf den Balearen lagen sie im dritten Quartal 2026 um 14,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Das zeigt ein Bericht des Immobilienbewertungsunternehmens Tinsa vom Mittwoch, 30. September. In Palma auf Mallorca kostete ein Quadratmeter Wohnraum im Schnitt 3.551 Euro.
Palma gehört zu Spaniens teuersten Städten
Palma war damit im dritten Quartal die viertteuerste Stadt Spaniens. Nur San Sebastián, Madrid und Barcelona lagen beim durchschnittlichen Quadratmeterpreis höher. In Palma stiegen die Preise binnen eines Jahres um 10,1 Prozent.
Auf den Balearen haben die inflationsbereinigten Preise laut Tinsa sogar den Höchststand der Immobilienblase von 2007 erreicht und um 1 Prozent überschritten. Keine andere autonome Gemeinschaft Spaniens hat das bislang geschafft. Palma liegt inflationsbereinigt noch 6 Prozent unter ihrem damaligen Höchstwert.
Wenig Angebot hält die Preise hoch
Tinsa nennt das knappe Angebot, die Inflation und die Baukosten als Gründe für den anhaltenden Preisdruck. Zugleich beobachtete das Unternehmen in der ersten Jahreshälfte Anzeichen für eine nachlassende Nachfrage.
Die Belastung beim Immobilienkauf stieg laut dem Bericht von 35,7 Prozent im Vorquartal auf 36,9 Prozent. Tinsa-Forschungsdirektorin Cristina Arias sagt, sie entferne sich damit allmählich von den 35 Prozent, die als angemessen gelten.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com