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Balearen: Wohnen frisst 38,9 Prozent des Einkommens

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Auf den Balearen geben Menschen, die Miete oder eine Hypothek zahlen, dafür im Schnitt 38,9 Prozent ihres Einkommens aus. Das teilte die Triodos Bank am Freitag, 9. Oktober 2026, zu einer Studie mit. 95,8 Prozent der Befragten auf den Balearen halten es für sehr oder äußerst schwierig, eine Wohnung zu bekommen und zu bezahlen.

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Europa Press

Der spanische Durchschnitt für Miete oder Hypothek liegt bei 32 Prozent. Die Bank von Spanien und Finanzinstitute empfehlen, dafür höchstens 30 Prozent des Einkommens auszugeben. Auf den Balearen steckt fast jeder fünfte Befragte sogar mehr als die Hälfte seines Einkommens ins Wohnen. Weitere 21,5 Prozent geben dafür zwischen 40 und 50 Prozent aus.

Wohnungskauf gelingt nur jedem Dritten

36,1 Prozent der Befragten auf den Balearen haben in den vergangenen drei Jahren versucht, eine Wohnung zu kaufen. Von ihnen schafften es 33,8 Prozent. Spanienweit waren es 44,1 Prozent.

Auch auf dem Mietmarkt suchen viele: 42 Prozent der Befragten haben in den vergangenen zwei Jahren selbst oder in ihrem nahen Umfeld erlebt, dass jemand eine Wohnung mieten wollte. Von den Suchenden fanden 60,2 Prozent schließlich eine. 13,2 Prozent der Bevölkerung auf den Balearen mussten laut Studie in den vergangenen Jahren aus finanziellen Gründen die Wohnung oder das Viertel wechseln.

Mehr öffentliche Wohnungen gefordert

63,7 Prozent der Befragten auf den Balearen wünschen sich, dass die Verwaltung mehr öffentliche Wohnungen baut. 54,6 Prozent befürworten eine Begrenzung von Wohnungskäufen zu Investitionszwecken durch ausländische Käufer. Für eine Begrenzung oder Regulierung von Miet- und Kaufpreisen sprechen sich 52,5 Prozent aus.

Nach Angaben des Verbands der Grundbuchregister entfielen im ersten Halbjahr 2026 auf ausländische Käufer 32,2 Prozent aller Wohnungskäufe auf den Balearen.

Themen: Wohnen & Immobilien · Politik · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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